Was für ein Glück, dass eine neue Woche angefangen hat! Die kann dann ja nur besser werden.
Ich möchte nur demonstrieren, dass auch trotz verbesserter allgemeiner Lebensqualität (das Wetter! die Mentalität!) nicht alles nur eitel Sonnenschein ist. Ihr dürft also gerne ein bisschen Mitleid zeigen, nachdem ich von meiner 2. Wochenhälfte berichtet habe:
Worauf ich die ganzen letzten beiden Wochen hingefiebert hatte, war letzter Donnerstag. Weil das Zahltag ist. Dank meiner Tutorien hatte ich eeeendlich genug Geld zusammengekratzt, um ein Bett zu kaufen und anderen Kram. (Nein, zum Glück musste ich nicht die ganzen 4 Wochen auf dem Boden schlafen, ich hatte eine alte Matratze; aber besonders vergnüglich war das nun nicht.)
Sind dann also Donnerstag mit einem gemieteten Transporter zu Ikea, um all das Zeug zu kaufen. Nach 3 Stunden und einem wirklich schlimmen Hotdog für $1 waren wir endlich wieder auf dem Heimweg. Oder fast. Ich war derart ungeduldig, nach Hause kommen, dass ich beim Rangieren im Ikea-Parkhaus erst mal den Wagen seitlich gegen einen Pfeiler gesetzt habe.
Recht ordentliche Leistung, ich hab dem Wagen eine 1qm große Beule und etliche Schrammen verpasst. Natürlich lässt Europcar mich dafür blechen, obwohl ich wette, dass die entweder einen Mechaniker im Haus haben, der das für lau macht, oder dass sie es sogar gar nicht machen lassen. Es mir aber trotzdem berechnen. Ich frage mich sowieso, wer sich um eine Beule in einem Transporter schert.
Ich hatte zum Glück diese extra Gebühr bezahlt, um den Eigenanteil zu verringern, aber lustig ist das trotzdem nicht, da ich jetzt eben meine Ersparnisse für diesen Mist ausgeben musste.
Trotzdem freue ich mich sehr über mein neues Bett und hoffe sehr, dass ich das nächste Wochenende mal faul darin verbringen kann.
Samstag war ich bushwalken im Wollemi National Park, was ein bisschen verrückt war, da wir ganz plötzlich Strandwetter bei 26 Grad hatten. Wurde aber schnell besser, da wir in einen Canyon hinabgestiegen sind, wo es schön kühl war.
Nach den 2 Stunden Fahrt zum Nationalpark standen uns erstmal 10km auf einem 4WD track bevor (das ist mehr als nur eine durchschnittliche europäische Schotterpiste, d.h. mit einem Fahrzeug mit Allradantrieb ist man wirklich besser beraten. Wegen dem größeren Abstand zum Boden). Von unseren 4 Autos war eines ein 4WD - erfreulicherweise hatte ich das Privileg, darin mitzufahren. Damit fährt sich's fast wie auf einer normalen Straße...
Den anderen ging es nicht ganz so prächtig, vor allem, weil zwei der Autos ziemlich tief gebaut waren. Könnte wetten, dass es bei denen ein paar Unterboden-Beulen&Schrammen gegeben hat...
Gestern dann war ich mal wieder auf einem meiner langen bushruns, und brillianterweise bin ich gleich nach nur 5 Minuten über eine unsichtbare Wurzel gestolpert und habe mich, zum ersten Mal, so richtig schön hingehauen. Auf das Knie. Um nicht zu sagen, mein Knie und die darunter liegende Partie ist jetzt eine einzige Beule und Schramme! Heute sieht mein Knie aus wie damals, nach dem Fahrradfahren lernen oder ähnlichen Aktivitäten, die Kinder dazu bringen, sich alles zu zerschrammen.
Naja, es gibt zum Glück Schlimmeres. Gekostet hat mich das jedenfalls nichts!! Ganz im Gegensatz zu diesem überflüssigen Blechschaden.
Monday, September 04, 2006
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