Monday, March 27, 2006

Daylight saving

Daylight saving heißt so viel wie "Sommerzeit" und ist bei uns aber noch nicht ganz vorbei. Denn während Europa letztes Wochenende die Uhren zurückgestellt hat (jedenfalls da, wo es Sommerzeit gibt), waren in Melbourne noch die Commonwealth Games im Gange - um da nichts durcheinander zu bringen, wurde unsere Zeitumstellung auf kommendes Wochenende verschoben. Im Moment habt ihr also nur 1 Stunde aufgeholt... Sonntag dann 2. Geht das Gerechne wieder von vorne los!

Nur weil es hier jetzt Herbst ist, heißt das aber noch lange nicht, dass es sich auch "wie Herbst anfühlt". Die Tage sind immer noch sehr gemütlich mit um die 25°, zwischendurch sogar noch wärmer (gestern musste mal wieder der Strand herhalten). Der ganze Regen, der immer vorhergesagt wird, kommt eigentlich nie wirklich, nicht in Mengen jedenfalls. Und selbst wenn - da es hier so gut wie keinen Wind gibt, kann man sogar einen Regenschirm benutzen...

Die Nächte sind allerdings schon ganz schön kalt, und da man mit so etwas wie Wärmeisolierung hier anscheinend nicht sehr vertraut ist, ist es eben auch im Haus ziemlich kühl. Vor ein paar Wochen noch habe ich nur mit einem Laken als Zudeck geschlafen, in den letzten Tagen habe ich schon ernsthaft überlegt, bald mal Gebrauch von meiner Heizdecke (jaha!) zu machen...

Tuesday, March 21, 2006

Plastikgeld

Da es von mir selbst im Moment leider nichts Spannenderes zu berichten gibt, als dass ich den ganzen Tag Literatur wälze, kann ich euch ja statt dessen wieder ein bisschen Australiens Kultur näherbringen.
Wie wäre es heute mal mit einer kleinen Abhandlung über den Australischen Dollar an sich...





Ich find sie schön!






Das ist nämlich so: Weil ja in Australien vieles ein bisschen anders ist, können wir hier auch keine einfachen Geldscheine aus schnödem Papier haben. Statt dessen sind sie auf ein Polymersubstrat gedruckt (sprich: Plastik). Die Technik haben die Australier erfunden und sind unheimlich stolz drauf. Die Scheine sind jetzt nämlich angeblich fälschungssicher (kann ich selbst nicht beurteilen) und unkaputtbar, allerdings nur fast (kann ich beurteilen: man kann sie nicht zerreißen; zerschneiden allerdings schon - upps).

Bei den Münzen waren sie auch ein bisschen merkwürdig, denn die 2-Dollar-Münze ist kleiner als die 1-Dollar-Münze. Kennt man eigentlich andersrum, oder? Dafür sind auf den Münzen dann natürlich all diese wunderlichen Tiere drauf, die es in Australien so gibt - Känguru, Schnabeltier, Schnabeligel; die Queen...

Wednesday, March 15, 2006

Das war knapp!

Das war nämlich kein Scherz, mit den Spinnen in der Einfahrt.
Komme nach einem langen Unitag abends spät nach Hause, und kaum dass das Licht in unserer Einfahrt angeht - DAS!

Fast wäre ich mit Schwung mitten reingelaufen - nicht nur, weil diese Spinne sich's schon vor der ersten Lampe gemütlich gemacht hat (der Bewegungsmelder reagiert erst sehr spät, kurz bevor man die Lampe erreicht); das Netz wäre auch kaum zu verfehlen gewesen: locker 80cm im Durchmesser, und fast mittig in der Einfahrt...
Tja, hier muss man sich schon mit Unannehmlichkeiten rumschlagen...

Sunday, March 12, 2006

DHL? Hab ich doch schon mal gesehen?


Im Gegensatz zu den "European Style" Nummernschildern sieht dies nicht nur so aus wie etwas, das wir kennen, sondern ist es: das gute DHL...
Auch wenn DHL eigentlich kein deutsches Unternehmen ist, aber man bringt es so schön mit der Deutschen Post in Verbindung, und dann ist es schon witzig, dass die australischen Lifeguards von denen gesponsort werden.
(Dieser hier sieht nur so aus, als hätte ich mich heimlich von hinten rangeschlichen... es war gerade so eine schöne Rückenansicht.)

Saturday, March 11, 2006

Als "European Style"...

... werden die neuen KfZ-Kennzeichen bezeichnet. Sie hätten es ebensogut "German Style" nennen können, oder? Beim ersten Wagen mit so einem Kennzeichen (es gibt noch nicht viele) dachte ich auf die Schnelle tatsächlich, er wäre aus Nürnberg...
(dabei steht das N für New South Wales, d.h. der erste Buchstabe richtet sich nach dem Staat)


Tuesday, March 07, 2006

Natürlicher Wecker

Während ihr (in Deutschland) euch nun wieder so langsam am morgendlichen, vom Frühling kündenden Gesang von Amsel und co. erfreuen könnt, möchte ich mal anmerken, womit ich mich hier jeden Morgen so rumschlagen muss:
Denn auch ich werde morgens von Vogelgesang geweckt, aber da hier das Exotische ganz normal ist, sind es statt Amseln (gibt es hier gar nicht) Kakadus, die sich hier morgens zu Wort melden. Immer so gegen 7. Mit einem gaaanz wunderschönen "Gesang".


Sunday, March 05, 2006

Laughing Kookaburra

Ein bekanntes Lied über einen bekannten australischen Vogel fällt mir gerade wieder ein...

Kookaburra sits in the old gum tree
Merry, merry king of the bush is he
Laugh, Kookaburra! Laugh, Kookaburra!
Gay your life must be

So sieht er aus - so "lacht" er...


Kookaburras höre ich hier jeden Tag...
Dachte erst, hier gäbe es Affen :)

Saturday, March 04, 2006

Schneller Sonnenuntergang


Innerhalb einer halben Stunde wird es dunkel... Heute war ein schöner Sonnenuntergang, aber die ganzen Bäume in der Gegend haben die Sicht verstellt...
Habe versucht, der Straße auf den höchsten dieser ganzen Hügel zu folgen, um dann einen Blick auf den Sonnenuntergang zu haben, aber die Sonne war zu schnell...
Im Hellen losgegangen, und nach einer halben Stunde war es schon dunkel - zu dunkel um die Kamera stillzuhalten...

Thursday, March 02, 2006

Time flies like an arrow...

...fruit flies like a banana!

Ignoriert das mit der Banane, was ich damit sagen will: Ich bin jetzt schon 4 Wochen in Sydney! Ich war gespannt auf diesen Zeitpunkt, da ich mich fragte, ob ich nach 3 oder 4 Wochen vielleicht das Gefühl habe, jetzt auch gerne wieder nach Hause fahren zu können... Wie man das bei einem Urlaub ja oft hat.

Aber: Nein, so ist es nicht. Zu Hause ist jetzt hier... Und es ist kein schlechtes zu Hause... Der Nachteil ist natürlich, dass Ihr so weit weg seid und man sich nicht einfach mal treffen kann! Ein kleiner Trost ist die Gewissheit, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe (nicht dass ich daran zuvor gezweifelt hätte). Und dass man ja trotzdem in Kontakt bleibt.

Ein gewisser Alltag hat für mich auch schon begonnen: Vorbei die Tage (die ersten 2 Wochen), an denen ich nichts wichtigeres zu tun hatte als mir die Stadt anzugucken und 3x die Woche an den Strand zu fahren... Seit fast 2 Wochen habe ich sehr viel mit der Uni zu tun, was aber im Moment auch noch recht harmlos ist, viele Einführungsveranstaltungen und social events usw.
Trotzdem, die Doktorarbeit ist schon ein Teil des Ganzen, ich bin dabei, mich mit dem genauen bzw. endgültigen Thema auseinander zu setzen, und so wird auch das langsam richtig Ernst.