Monday, January 21, 2008

Triathlon 4 - Wieder abgesoffen...

Nee nee nee. Kann man innerhalb von 20 Jahren das Schwimmen wirklich komplett verlernen?
Naja, es ist ja eher die Sache mit dem Freestyle und der Kurzatmigkeit...

Heute hat es dann nicht unbedingt zum gesteigerten Erfolg beigetragen, dass das Schwimmen im Meerwasserpool in Bondi stattfand - mit gelegentlichen Wellen, die ueber den Rand vom Ozean her hereinbrechen und das Wasser schoen in Aufruhr bringen.
Eigentlich ja nicht verkehrt, schon mal ein bisschen Gefuehl dafuer zu kriegen, da das Schwimmen im Triathlon selbst ja auch nicht im Schwimmbad sondern im offenen Meer stattfindet; aber trotzdem... irgendwie klappt's ja auch im Schwimmbad schon nicht recht.

Dranbleiben, weitermachen. Richtig abgesoffen bin ich ja bisher zum Glueck noch nicht.

Sunday, January 20, 2008

Triathlon 3 - Im Sechserpack

So, die Radeinheit heute Morgen war weitaus erfolgreicher als das Schwimmen gestern. Man kann ja schliesslich ein wenig freier atmen als im Wasser...
So sehr anders zum individuellen Radeln ist das ganze nicht, was Radfahr-Technik an sich angeht - einziger Unterschied, jetzt fahre ich nicht mehr alleine, sondern in einer Gruppe. Was wirklich nett ist.

Unsere Triathlon-Anfaenger-Gruppe wurde dann geteilt, und mein Sechserpack - ich nehme an, wir waren die Schnelleren ;) - hat seine Runden dann eigenstaendig gedreht. Nachdem wir gelernt hatten, wie man als Gruppe ueberholt usw., denn an einem Sonntag Morgen sind auch einige "normale" Radfahrer unterwegs und nicht ganz so schnell...
"Rolling" haben wir auch schon gelernt - das absichtliche Zurueckfallen desjenigen an der Spitze, so dass von hinten aufgeholt wird und man dann im Windschatten weiterfahren kann. Haette nie gedacht, dass das SO viel Unterschied macht!!
Gelernt deswegen, weil es in einer Gruppe natuerlich ein paar bestimmte Regeln und Kommandos gibt, ohne die das ganze im Chaos enden wuerde.

Und jetzt goenne ich mir ein wohlverdientes Fruehstueck untem am Strand!

Triathlon 2 - Abgesoffen...

Oje...
Gestern das 1. Mal Schwimmen mit dem Triathlon-Team. Bzw. "stroke correction" - aeussert sinnvoll.
Freestyle war ja noch nie meine Staerke. Selbst damals vor 20 Jahren im Schwimmkurs inkl. regionalen Wettkaempfen habe ich mich hartnaeckig ans Brustschwimmen gehalten...

Als sozusagen Nichtschwimmer (was Freestyle betrifft) war es mir erlaubt (bzw. eigentlich erforderlich), Schwimmflossen zur Hilfe zu nehmen, was gut war, denn so konnte ich mich aufs Atmen konzentrieren. Was glaube ich der Hauptknackpunkt in meiner Schwimmtechnik ist. Und gestern drehte sich alles ums richtige Atmen.

Man kann uebrigens problemlos atmen, wenn man den Mund halb im Wasser (und halb voll Wasser) hat - haette ich nicht gedacht. Hat bislang aber nur als "Trockenuebung" am Beckenrand geklappt; im Wasser und beim Schwimmen wird das ganze dann schon ein bisschen panischer. Aber man kann ja dran arbeiten.

Immerhin kriege ich jetzt beim Atmen kein Wasser mehr in die Nase, statt dessen schlucke ich es nur noch. So ziemlich bei jedem einzelnen Luftholen. Zum Glueck ist nicht allzu viel Chlor im Pool, den wir Samstags haben. Aber mir graust es vor morgen Abend: Salzwasserpool unten am Bondi Beach! Wenn ich da auch wieder den halben Pool schlucke, ist das nicht mehr so lustig...

Friday, January 18, 2008

Triathlon 1 - Leopardengleich

Die erste Triathlon-Trainingseinheit ist ueberstanden!

Naja, war keine besonders grosse Herausforderung, da es eine Laufeinheit war - daran bin ich ja nun schon gewoehnt seit beeindruckenden 7 Jahren.
War allerdings eine anspruchsvolle Einheit, auf der Aschenbahn - Schock! So viele andere Leute, und alle sprinten wie die Irren. Da habe ich mich in meinem Triathlon-Anfaenger-Team von Bondi Fit gut aufgehoben gefuehlt.

Und mit etwas Stolz darf ich verkuenden, dass ich gesten den "leopard award" gewonnen habe. Eigentlich wird immer nur der (alles nicht ernstzunehmen) "monkey award" vergeben, fuer das "schrecklichste" Laufen. In diesem Fall, fuer die groesste Spanne zwischen den Zeiten einzelner Runden beim Sprinten von 5 Runden. So wie wenn man die erste Runde in 1:20 laeuft, dann aber auf 1:35 absackt oder so. Weil es naemlich das Ziel ist, moeglichst konstante Zeiten zu laufen, das sei die Voraussetzung fuer Erfolg und Schnellerwerden etc. etc. Hab ich auch schon mal irgendwo gelesen.

Tja, und dann war ich ueberraschenderweise diejenige, die genau das zustande gebracht hat. Keine Abweichung von mehr als 2 Sekunden pro Runde - 1:35, 1:34, 1:33, 1:34, 1:33. Was mir eben besagten, spontan ausgedachten "leopard award" eingebracht hat. Unser Coach hat wohl nicht erwartet, dass das jemand fertigbringt. Ich auch nicht. Deswegen bin ich jetzt stolz auf mich.

Wednesday, January 16, 2008

Schlimmer als ein Marathon!

Gut, dass ich das neue Rad erst nach unserem adventure race eingeweiht habe... jenes alte, schwere, schwerfaellige Mountainbike moechte ich jetzt, wo ich den Vergleich habe, natuerlich nicht mehr fahren (selbst Mountainbikes sind ja heutzutage leicht und schnell, ausser eben man hat so eine alte Gurke ueberlassen bekommen).
Aber letzten Samstag hat es trotzdem gute Dienste geleistet; natuerlich habe ich damit auch einige "Rivalen" mit tollen neuen Flitzern ueberholt - ein tolles Rad ist eben nur so toll wie der Fahrer, wenn man nicht in die Pedale treten kann, nuetzt auch die neueste Technik nichts!

Und es war schliesslich nicht mein altes schwerfaelliges Rad, das dann den Platten hatte, sondern das tolle Rad meiner "besseren Haelfte" (in unserem Zweierteam, na gut, auch so) Marc... Hat uns 40 Minuten gekostet, da das Loch unauffindbar war (mitten im Busch hat man eben kein Waschbecken parat, das man mit Wasser fuellen kann um den Schlauch reinzuhalten und das Loch anhand der Blaeschen zu orten; Wasser war ausserdem zu kostbar dafuer, bei 30° ist man fast eingegangen). Also: laufen/Rad schieben statt fahren (war zum Glueck nahe dem Wechsel zum Laufen/Kajak).

Ah ja, unser adventure race bestand aus mountainbiking, trail running und kajaking. Der Kurs war geplant fuer 2.5 bis 5 Stunden; eigentlich hatte ich keine rechte Vorstellung von all dem, aber dass wir 4:40h brauchen wuerden, haette ich eigentlich nicht erwartet... Mehrere Male war ich kurz davor, das Ganze abzubrechen - zu heiss! Der Marathon war weitaus einfacher und weniger anstrengend (mit der Hektik und Geschwindigkeit von letztem Samstag haette ich den wahrscheinlich in 3 Stunden geschafft! Naechstes Mal dann.)
Ich war fix und fertig - was man auf den Fotos komischerweise gar nicht sieht; die sind sozusagen vorher (Rad) - nachher (Kajak).





Muss ich mir nochmal genau ueberlegen, ob ich so was nochmal machen wuerde... aber immerhin liesse sich das Ganze dann besser planen, da ich jetzt weiss, was ich zu erwarten habe...

Monday, January 14, 2008

Das Kleine Schwarze...

Hach, ich freue mich eigentlich, es in meinem Zimmer unterstellen zu muessen (draussen wuerde es geklaut werden) - ich gucke es so gerne an...


Habe endlich die "Jungfernfahrt" mit meinem neuen flotten Beihnahe-Rennrad unternommen, heute Abend im Centennial Park.
Als ich mich das erste Mal zum joggen dorthin begab und die Grueppchen (Massen) von Rennradlern ihre Bahnen zogen sah, fand ich das ziemlich oede. Immer im Kreis... Aber immerhin ist die Runde auf der "Hauptstrasse" fast 4km lang.
Dankenswerterweise (auf fuers Laufen) ist der Park so gut wie huegelfrei, und so gehen mit diesem wendigen flotten Rad 30km/h wie von selbst... wow. Ein paar Runden zu drehen ist eigentlich auch nicht zuuuu langweilig, wie ich eben vorhin festgestellt habe, und so hat's mich wieder gepackt...
Schoen wie gesagt, dann ab Donnerstag 3 meiner 4 Lieblingssportarten zum Triathlon zu kombinieren. Ich bin gespannt.

Nachtrag Weihnachten

Weihnachten war wie gesagt so weihnachtlich wie nur moeglich, wenn man bedenkt, dass hier gerade Sommer ist.
Auf dem hoechsten "Huegel" Australiens dann auch schon mal recht kuehl. Diesmal sind wir den ganzen Weg (12km) hinaufgestapft, anstatt mit dem Sessellift zu schummeln (und runter mussten wir ebenfalls laufen, da wir den letzten Lift natuerlich um eine halbe Stunde verpasst haben).



Zieht da ein Schneesturm auf??



Die "Berge" dann nochmal von weiter unten, zur Abwechslung mal Autowandern zum Aussichtspunkt...


Im Winter saehe das natuerlich ganz anders aus... Wirklich, es schneit im Winter, wir befinden uns immerhin auf ueber 2000m Hoehe. Deswegen heisst die hier heimische Spezies verkrueppelter Eukalyptusbaeume auch "snowgum".


Der Rest von der Partie... kleines Picknick vor dem Klettern... was spontan in Abseilen umgeandert wurde. Ich hab mich auch rangewagt (aber wirklich hoch war's nicht).



Man hatte Spass. Yeah.